Franz Robl verlässt die Politik

Nach vielen Jahren in der Gemeindepolitik, hat Franz Robl nun all seine Ämter zurückgelegt. Obwohl es eine hervoragend geeignete Nachfolgerin gäbe, darf diese nicht in den Gemeinderat einziehen.

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger!

Mit 4. Juli 2019 habe ich alle meine politischen Funktionen als Gemeinderat und Obmann-Stellvertreter der ÖVP Pfösing zurückgelegt. Auch meine Tätigkeiten als Ortsvorsteher und Obmann des Dorferneuerungsvereins sind beendet.

Wie ich bereits im Vorfeld angekündigt habe, stehe ich nur unter Bürgermeisterin Anni Steindl zur Verfügung. Da sich nun die Regenbogenpartnerschaft gebildet hat, werde ich keine politischen Funktionen mehr ausüben. Es war für mich eine sehr schöne Zeit in der Gemeindepolitik und es war mir eine Freude, für die Bevölkerung von Pfösing zu arbeiten und für die Bürger da zu sein.

Für meine Nachfolge im Gemeinderat war bereits Frau MMag. Gabriela Horvath-Höbl nominiert. Sie ist die logische Nachfolgerin, da sie jung, motiviert, in den Vereinen engagiert und aus Pfösing ist.

Zu meinem großen Bedauern hat die Volkspartei Niederösterreich das aber verhindert. Aufgrund einer Intervention aus St. Pölten, zieht nun Frank Mühmel in den Gemeinderat ein. Es ist ein Skandal, dass nicht mehr wir selbst entscheiden können, wer in den Gemeinderat nachrückt! Scheinbar möchte LAbg. Kurt Hackl – der Teil des Landesparteivorstandes ist – dafür sorgen, dass Leute, die seiner Regenbogenpartnerschaft kritisch gegenüberstehen, gar nicht erst in den Gemeinderat einziehen können.

Pfösing wird hier durch die Willkür einiger Funktionäre der Volkspartei Niederösterreich eines Vertreters im Gemeinderat beraubt! Das Miteinander aller fünf Katastralgemeinden, das in den letzten Jahren gepflegt worden ist, hat damit ein jähes Ende gefunden. Ich appelliere an alle politisch Verantwortlichen, diesen Missstand wieder richtig zu stellen und dafür zu sorgen, dass die Volkspartei Pfösing selbst entscheiden kann, wen sie in den Gemeinderat entsendet!

Ihr
Franz Robl