„Dankeschön-Baum“ wurde böswillig entfernt

Da aufgrund der Corona-Krise das traditionelle Maibaum-Aufstellen nicht stattfinden konnte, hat das heuer in Wolkersdorf die ÖVP mit einem ganz besonderen „Maibaum“ übernommen. Zwar ist er heuer kleiner als sonst, dafür hat er eine umso größere Botschaft: Auf den Kärtchen, die den Baum schmücken, sagt die ÖVP all jenen Danke, die während der Krise dafür gesorgt haben und auch weiterhin dafür sorgen, dass wichtige Bereiche des öffentlichen Lebens weitergehen.

Kindische Reaktion des Bürgermeisters

Dieser „Dankeschön-Baum“, der definitiv nicht in die Kategorie „Maibaum“ fällt, sondern augenscheinlich eine Topfpflanze ist, wurde über Nacht von der Gemeinde entfernt. Ortsvorsteher Rinnhofer bemüht sich verzweifelt, das mit einer Covid-19-Verordnung zu rechtfertigen.

Links: Aufstellen des Baumes am 1. Mai.
Rechts: Am Morgen des 2. Mai war der Baum verschwunden.

Die ÖVP Wolkersdorf, hat mit diesem Baum ein Zeichen der Dankbarkeit gesetzt, um den Menschen in dieser schwierigen Zeit Hoffnung und Halt zu geben. Diese vollkommen harmlose und vor allem unpolitische Aktion wurde von Litzka und seinem Ortsvorsteher aus rein politischen Motiven zunichte gemacht.

Im politischen Diskurs kann es da und dort auch einmal ruppig zugehen, aber auf eine positive Aktion für die Wolkersdorferinnen und Wolkersdorfer derart kindisch und aggressiv zu reagieren, ist eines Bürgermeisters unwürdig und markiert einen neuen Tiefpunkt in Litzkas Amtszeit.

Uns macht diese Vorgehensweise zu tiefst betroffen. Wir werden Mittel und Wege finden, unseren Dank an die Bevölkerung, die PädagogInnen, die PflegerInnen, die Wirtschaftstreibenden, das Rote Kreuz, die Caritas und viele andere zum Ausdruck zu bringen und den Baum wieder aufzustellen – an einem Ort, an dem er vor dem Bürgermeister sicher ist!